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18 Jul 2026

Marktanteile im deutschen Online-Glücksspiel: GGL-Studie beleuchtet legale und illegale Kanäle

Diagramm mit Marktanteilen legaler und illegaler Anbieter im deutschen Online-Glücksspiel 2024

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die das Blockchain Research Lab ausgewertet hat, und diese basiert auf einer Befragung von 2000 Online-Glücksspielern; die Ergebnisse zeigen, dass 77,03 Prozent der Einsätze bei Online-Casinos, Poker und Sportwetten auf lizenzierte Anbieter entfallen, während 22,97 Prozent, was einem Volumen von etwa 547 Millionen Euro im Jahr 2024 entspricht, zu illegalen Plattformen fließen.

Details zur Erhebung und ihren Kernzahlen

Forscher des Blockchain Research Lab haben die Daten aus der Umfrage analysiert und festgestellt, dass die Verteilung der Spielumsätze klare Hinweise auf die Wirksamkeit bestehender Regulierungen liefert; gleichzeitig ziehen illegale Angebote weiterhin Spieler mit höheren Einsatzbeträgen an, was die Gesamtbilanz beeinflusst und in Juli 2026 noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden soll, weil dann die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags ansteht.

Regulatorische Bewertung durch die GGL

Die GGL interpretiert die ermittelten Anteile als Beleg dafür, dass strenge Vorschriften greifen und einen Großteil des Marktes in regulierte Bahnen lenken, während die verbleibenden 22,97 Prozent auf den Schwarzmarkt entfallen; Beobachter notieren, dass höher frequentierte Spieler oft auf nicht lizenzierte Seiten ausweichen, was die Notwendigkeit weiterer Anpassungen unterstreicht, ohne dass die aktuellen Regeln als gescheitert gelten.

Finanzielle Dimensionen und Spielerverhalten

Das illegale Segment umfasst ein Volumen von rund 547 Millionen Euro im Jahr 2024, und diese Summe ergibt sich aus den erfassten Einsätzen von Teilnehmern der Studie, die sowohl legale als auch illegale Plattformen nutzen; die Daten zeigen, dass Spieler mit größeren Budgets eher zu unregulierten Angeboten tendieren, während der Großteil der Umsätze bei lizenzierten Betreibern landet und so die Kanalisierung vorantreibt.

Analyse der GGL-Studie zu Online-Glücksspiel in Deutschland

Experten des Blockchain Research Lab haben die Zahlen detailliert aufgeschlüsselt und dabei festgestellt, dass die 77,03 Prozent auf legale Anbieter entfallen, was eine solide Basis für die weitere Entwicklung des regulierten Marktes darstellt; gleichzeitig bleibt der Schwarzmarkt attraktiv für bestimmte Gruppen, und diese Dynamik wird bis zur geplanten Evaluierung Ende 2026 beobachtet.

Ausblick auf die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags

Die Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags steht für Ende 2026 an, und in diesem Zusammenhang werden die aktuellen Studienergebnisse als wichtige Referenz dienen, weil sie die Verteilung zwischen legalen und illegalen Kanälen quantifizieren; die GGL sieht in den 77,03 Prozent einen Erfolg der Regulierung, obwohl die 22,97 Prozent illegaler Umsätze weiterhin Handlungsbedarf signalisieren und höherwertige Spieler ansprechen.

Zusammenfassung der Studienerkenntnisse

Zusammengefasst liefert die von der GGL beauftragte und vom Blockchain Research Lab ausgewertete Untersuchung klare Zahlen zu den Marktanteilen, wobei die Befragung von 2000 Teilnehmern die Grundlage bildet und ein Volumen von 547 Millionen Euro für illegale Plattformen im Jahr 2024 ausweist; die Ergebnisse fließen direkt in die Vorbereitungen für die Vertragsprüfung Ende 2026 ein und unterstreichen die anhaltende Relevanz strenger Regeln für die Kanalisierung des Online-Glücksspiels.